Die Kirche des sv. Bolfenk (hl. Wolfgang) aus dem Jahre 1789 ist eine typische Vertreterin der josefi nischen Sakralbauten aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Ihre Vorgängerin war eine große Beerdigungskapelle. Man begann die Kirche im Jahre 1786 aus dem Material der urbanen Beerdigungskapelle des Sv. Bolfenk (hl. Wolfgang) und aus der Kapelle Sv. Janez (hl. Johannes) in Gaberniški Vrh bei St. Lorenz in Slovenske gorice zu bauen. Der Bau der Kirche und des Pfarramts dauerte länger als zwei Jahre. Zu Beginn sah die Kirche nicht so aus wie heute, es sollte vor allem die Holzdecke erwähnt werden, die erst im Jahre 1880 gewölbt wurde.

Der Hauptaltar wurde erst nach dem Ausbau der Kirche im Jahre 1790 errichtet. Er hatte einen freistehenden Altartisch aus Stein, über dem Altar war ein Bild des hl. Wolfgang, das aus der Beerdigungskapelle hierher gebracht wurde. Der heutige vergoldete Aufsatz mit einem Tabernakel wurde im Jahre 1880 aufgestellt. Seit 1884 hängt über dem Altar ein Bild des hl. Wolfgang, das Werk des Malers J. Brollo. Das Bild wurde im Jahre 1903 durch eine Statue des hl. Wolfgang ausgetauscht, die von Perko aus Sv. Trojica v Slovenskih goricah (hl. Dreifaltigkeit aus den Windischen Büheln) geschaff en wurde. Die Seitenaltäre standen in der Kirche bereits zur Zeit des Ausbaus und blieben bis heute erhalten. Der Seitenaltar Sv. Družina (hl. Familie) wurde im Jahre 1895 etwas verändert. Auch die Statuen der Sv. Družina (hl. Familie) sind ein Werk von Perko. An den Seiten der Altäre befi nden sich die Statuen des sv. Frančiška Ksaverija (hl. Franziskus Xaverius), Sv. Janeza Nepomuka (hl. Johannes Nepomuk) und des Sv. Martina (hl. Martin). Ein anderer Seitenaltar wurde der Sv. Lucija (hl. Luzia) gewidmet. Davor steht die Statue der traurigen Mutter Gottes mit dem toten Jesus in den Armen, an den Seiten befi nden sich die Statuen der Sv. Apolonije (hl. Apollonia) und der sv. Barbare (hl. Barbara).

Die Bilder hinter dem großen Altar malte im Jahre 1880 Fontoni aus Konjice, die anderen Malereien im Presbyterium sind von J. Brollo aus Gemona aus dem Jahre 1884. Das Kirchenschiff wurde im Jahre 1895 von Gornik aus St. Peter in Maribor bemalt. Das jetzige Presbyterium wurde vom Dipl. Ing. Arch. France Kvaternik projektiert. Im Glockenturm gab es zeitweise keine Glocken. Es ist nicht bekannt, seit wann sich darin die ersten Glocken befanden. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden zwei Glocken aus der Kapelle des hl. Wolfgang gebracht. Die Kirche hat dann im Jahre 1885 neue Glocken bekommen, aber sie wurden während des ersten Weltkriegs gestohlen. Aus diesem Grund entschloss man sich im Jahre 1923 zur Anfertigung neuer Stahlglocken.

las9-St. Bolfenk Church

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